Piz Badile 3308m Nordostwand Cassin 6a

 

Eine legendäre Felswand
Die Nordostwand des Piz Badile hat einen dunklen Ruf.
Sie wurde 1937 erstmals erfolgreich von Ricardo Cassin begangen, der dabei allerdings zwei Kollegen verlor.
Doch es sollte einen grossen Kletterer brauchen, der daraus eine Legende schuf, so geschehen zwölf Jahre später durch Gaston Rébuffat, der sie als eine der fünf schwierigsten Nordwände der Alpen einstufte.
Seither haben die Klimaerwärmung, spezielle Kletterschuhe und Spits die Felswand einfacher gemacht. Die 800 Meter aus hartem Granit und der Ausstieg auf 3'308 Metern stellen bei schönem Wetter kaum Probleme dar für eine trainierte Seilschaft. Bei schlechtem Wetter sieht die Sache allerdings ganz anders aus.
Die Trichterform der Wand und die Kaminreihe kurz vor dem Ausstieg verleiten nicht zu Hurragebrüll, wenn ein Gewitter hereinbricht und die ganze Sache glitschig werden lässt!

1975 mit Marc wir hatten schlechte verhältnisse von Bondo aus sahen wir den Schnee im ausstiegsbereich, doch die Hüttenwartin (Renata Rossi (Bergführerin) beruigte uns das wir das schon schaffen. Am Morgen beim ersten Tageslicht stiegen wir ein, vor uns zwei Bergführer aus dem Bergell die wir dald nicht mehr sahen.

Die Routenbeschreibung wahr schlecht und wir wahren nicht besonders gut im finden der Route.

Nach zwei kleinen Verhauern werden schliesslich fündig, die Route war so ab der 8 Seillänge nass vom schmelzschnee, da wir nur ein Seil hatten gab es nur eine richtung „zum Gipfel“.

Im oberen drittel der Wand (2. Biwak Cassin) wurden wir um 15 Uhr vom einem Hagelgewitter überrascht, und mussten Notbiwak erstellen. Angeseilt die Füsse im Rucksack, Kochen mit dem kleinen Notkocher der für das Biwak am Piz Badile gedacht wahr. Die Nacht war kalt und Nass um frühen Morgen um 7 Uhr sind wir dann weiter zu Nordgrat geklettert, es wahr immer noch sehr Nass aber das Wetter sah nicht gut aus und wir mussten die Geschwindigkeit erhöhen

um aus der Wand zu kommen.

Kaum auf den Grat angegommen begann es zu schneien und nur mit Kletterfinken ausgerüstet mussten wir statt wie geplant die Nordkannte runterklettern mit einem Seil (50m) die Nordkannte abseilen. Wir kamen nicht vom Fleck und wurden vom Wasser das die Seilbremse auspresste wurden auch noch die letzten teile unsere Kleider nass.

Irgenwann nach 600hm abseilen wurde es dunkel uns wir mussten unserer Sicherheit zu liebe nochmals Biwakieren. Oft haben wir uns in dieser Nacht überlegt der Reaga anzurufen, aber es dann sein lassen, weil wir selbständig vom Berg runter wollten.

Am nächsten Morgen mussten wir nur noch 6 mal abseil und zur Hütte laufen wo Renata einen zuber Warmes Wasser bereitgestellt hatte und uns trockene in der Hütte liegengeblieben Kleider schenkte und uns zu unser Leistung gratulierte.

Ich habe machmal ans unsern JO Bergführer Walter Müller gedacht, der immer sagte „ihr kommt auf jeden Berg, und ich bringe euch bei wie Ihr wieder Lebend wieder runterkommt".